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Gehbeschwerden

In unseren Nachbesprechungen ist  schon oft die Frage aufgekommen, „wie weit man denn gehen darf“. Welche Fragen darf man also stellen, und wann geht man zu weit? Bei unserem letzten Termin stellt sich diese Frage wieder.

Je länger ich darüber nachdenke, umso weniger kann ich die Frage beantworten. Immer wieder frage ich mich, was es denn eigentlich mit diesem Mysterium „Gesprächsführung“ auf sich hat. Was ist denn so schwer daran, einem Menschen ein paar Fragen zu stellen und dessen Antworten abzuwarten? Warum fällt uns das allen so schwer? Warum schauen wir alle zu Boden, wenn die Frage gestellt wird, wer das nächste Mal ein Gespräch führen möchte?

Wovor haben wir Angst?

Ich kann natürlich nicht für alle sprechen, deshalb spreche ich erst einmal nur für mich: Ich habe Angst vor meiner Nervosität. Ich weiß nicht, woher sie kommt. Aber ich fürchte mich, den Faden zu verlieren. Blöde Fragen zu stellen. Den Gesprächspartner zu enttäuschen oder zu verärgern. Vor lauter Nervosität nicht zuzuhören und deshalb Fragen zu stellen, die eigentlich schon beantwortet wurden. Dabei vergisst man schnell, dass man in dieser Situation mit der Nervosität vermutlich nicht alleine ist. Eine gewisse Unsicherheit bringt wahrscheinlich auch der Gesprächspartner mit. Er oder sie muss schließlich aus seinem/ihrem Leben erzählen.

Was das zu weit gehen betrifft, weiß ich aber wirklich keine Antwort. Denn egal wie lange ich darüber nachdenke, ich weiß einfach nicht, was Schlimmes passieren sollte. Wovor fürchte ich mich denn? Angenommen, ich stelle eine Frage, die mein Gegenüber nicht beantworten möchte – ich glaube, er oder sie würde mir das sagen. Und dann stellt man eben die nächste Frage.

Ich glaube eigentlich auch nicht, dass das zwangsläufig zu einem ungünstigen weiteren Gesprächsverlauf führen würde.

Vielleicht fürchte ich mich aber auch gar nicht, dass ich auf gewisse Fragen KEINE Antwort bekomme. Vielleicht habe ich, ganz im Gegenteil, Angst davor, eine Antwort zu bekommen. Ein „heikles“ Terrain zu betreten. Emotionen auszulösen. Und so hart es klingt, aber ich glaube, die Emotionen möchte ich nicht deshalb lieber nicht auslösen, weil ich meinen Gesprächspartner schonen möchte (denn – wie gesagt – ich glaube, dass kann er/sie ganz alleine), sondern weil ICH Angst vor diesen Emotionen habe. Weil sie MICH überfordern könnten. Weil ICH dann möglicherweise nicht weiß, wie ich mich verhalten soll. Und möglicherweise führt gerade das zu einem ungünstigen Gesprächsklima. Weil man (oder: ich.) aus Angst auf so viele Themen, die einem im Laufe des Gesprächs angeboten werden, gar nicht eingeht und all diese angerissenen Themen zwischen uns im Raum stehen.

Es ist für mich natürlich wesentlich einfacher, eine Frage nicht zu stellen, weil ich „den Patienten schonen möchte“ und einen „respektvollen Umgang“ bewahren möchte, als mir einzugestehen, dass ich mich einfach nicht traue.

Eine Teilnehmerin

 
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Geschrieben von - Freitag, 18.05.2012 in Team M+C, TeilnehmerInnen, WS11/SS12

 

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Nachgespräch 1.5.2012

“Was ist Mitleid?”

Diese Frage wurde aufgeworfen, nachdem wir wieder eines der gefürchteten Gespräche auf der HIV-Station hatten. Unsere Patientin schien mehr als nur vom Schicksal benachteiligt zu sein, weshalb sie in einigen von uns großes Mitleid auslöste. Aber was ist das überhaupt? Darf ich so etwas überhaupt sagen? Mit jemandem Mitleid zu haben impliziert auch, dass man selbst über die betroffene Person urteilt- überspitzt formuliert: “Ich kann das sagen, ich bin besser dran und kann es daher beurteilen.” Aber auch eine zweite Variante von Mitleid haben wir in unserem Nachgespräch eruiert- nämlich echte Anteilnahme ohne Wertung.

Außerdem haben wir gelernt: “Mitfühlen ist etwas Anderes als Mitleiden”

Ein weiteres viel diskutiertes Thema im Nachgespräch waren die zahlreichen Krankheiten, die unsere Patientin noch neben HIV hatte (Lues, Hepatitis C, Gebärmutterhalskrebs, Alkoholprobleme..). Trotzdem schien sie sich nicht aufzugeben und sprach offen darüber, dass sie den “scheiß Alkohol” endlich aus ihrem Leben verbannen möchte – nämlich mit einer Kur, die neben einem körperlichen auch einen psychischen Entzug einschließt, den sie bis jetzt noch nicht dabei hatte.

Außerdem haben wir uns gefragt, ob es Persönlichkeiten gibt, die für das “auf-die-schiefe-Bahn-Geraten” (hier haben wir wieder diskutiert, wer beurteilen kann, ob man tatsächlich “auf der schiefen Bahn” ist.. Befinden wir uns denn “auf der geraden Bahn / am richtigen Weg”??) prädestiniert sind. Wir kamen zu dem Entschluss, dass es soetwas gibt – in Form einer abhängigen Persönlichkeitsstörung zum Beispiel.

Beendet haben wir unser Nachgespräch mit der Erkenntnis, dass es noch einige interessante offene Fragen gibt, von denen wir die Antwort womöglich nie erfahren werden..

 
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Geschrieben von - Mittwoch, 09.05.2012 in Team M+V, TeilnehmerInnen, WS11/SS12

 

Das Risiko Anamnesegruppe

Bei unserer letzten Einheit, einer Einheit mit Hindernissen, wenn ich es so nennen darf, war das Wetter besonders schön draußen und die Motivation dementsprechend gering. Es schien so, als wirkte sich das auch auf die Patienten aus. Geplant war ein Rollentausch nach 20 Minuten. Eine Zeit, die nicht wirklich verging mit vielen Pausen und drückender Stimmung. Und zum Tausch der Rollen – zumindest wie es geplant war – kam es dann eh nicht. Der/die Patient/in sprang ab…

„wie schade“, „wieso, er/sie hatte sich doch vorher noch bereit erklärt!?!“, „zum Glück!“ „na und?“

…was uns irritierte, ärgerlich stimmte und erleichterte. Und so manche ließ das ziemlich kalt. All diese Emotionen ließen sich in unserer stark dezimierten Gruppe finden, die dann die Gelegenheit nutzte, Grundsatzdebatten zur Anamnesegruppe zu führen.

Es begann eben mit diesem „zum Glück (machte der/die Patient/in nicht bei dem Rollentausch mit)!“

Wieso kann man darüber erleichtert sein? Es war ja eine ausgeklügelte, interessante und witzige Idee, eine Art Spiegelung durchzuführen. Ein interessanter Versuch für GesprächsführerIn und GesprächspartnerIn. Und doch für manche irgendwie „riskant“:

Was kann man auslösen, wenn der/die PatientIn gespiegelt wird? Was kann überhaupt ausgelöst werden bei einem Gespräch? Und wie weit darf man gehen? Vor allem, wie weit darf man sich vorwagen bei einem Anamnesegespräch im Rahmen der Anamnesegruppe, einem Übungsgespräch ohne Therapieintention. Wie sehr muss der/die PatientIn geschützt werden? Und vor was überhaupt? Und wie sehr will der/die GesprächspartnerIn sich selber schützen, sich nicht konfrontieren, sich nicht unangenehm fühlen müssen, sich nicht öffnen? Und wieso wird diese oder jene Frage gestellt? Was will man überhaupt damit „erreichen“ (erfahren?)?

Egal was, wie weit, wie sehr , wieso und egal wie viele Fragen ich noch stelle, ein Gespräch ist und bleibt eine Erfahrung für alle Beteiligten und was gehört wird, was spekuliert, gefragt, gesagt, was gefürchtet und gewünscht wird, ist zum Großteil immer eine Spiegelung von sich selbst.

Eine Teilnehmerin

 
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Geschrieben von - Samstag, 05.05.2012 in Team M+C, TeilnehmerInnen, WS11/SS12

 

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Das Gesicht nicht verlieren

Bildquelle: Paul Flora, Zwei Masken und ein Rabe

Eine Krankheit, auch wenn oder gerade weil lebensbedrohlich, kann stets auch etwas Positives für einen Patienten bedeuten. Mit der Begrenztheit des eigenen Lebens konfrontiert,  entwickelt sich häufig eine besondere Wertschätzung der eigenen Existenz und die Neigung auf eigene Bedürfnisse und Wünsche zu hören. Die Aneignung solch einer positiven Sichtweise erscheint aus der Perspektive einer ressourcenorientieren Psychologie sehr wertvoll.

Doch wie liegt der Fall, wenn eine Patientin ihren Umgang mit einem Tumor derartig schildert, dass Positives gegenüber Negativem weitaus zu überwiegen scheint? Seit der Diagnose habe sie sich total erholt (trotz erschöpfender Chemotherapie), rundherum werde ihr alles abgenommen und alle kümmerten sich endlich um sie. Auch der Mut sei jetzt da. Mut um neue Wege im Leben einzuschlagen, den Beruf aufzugeben um nicht mehr im alten arbeiten zu müssen.

Ist das ein Zuviel des Guten? Oder hat die Patientin tatsächlich die Krankheit bestmöglich für sich nutzen können? Hat sie sich schlichtweg von ihrer Angst vor dem Tumor nicht einnehmen lassen? Oder versucht sie in verdrängender Weise erst gar nicht, Angst aufkommen zu lassen?

Denn, als Krebserkrankte sehe sie sich nicht, dafür als eigentlich gesunde Person mit einem Tumor. Das Wort „Krebserkrankte“ scheint demnach einige Probleme mit sich zu bringen. Indem sie dies vermeidet, geht sie den Assoziationen aus dem Weg, die hinter diesem Begriff stehen.

Während die Patientin uns ihre Sichtweise näher bringt, bleibt uns ihre Mimik versagt. Sie hat eine Maske aufgezogen, ebenso ihre Gesprächspartnerin. Anfangs von diesem Anblick erschrocken (zu viele Horrorfilme gesehen), stört es mich schon bald nicht mehr. Ganz im Gegenteil, ich kann dem Gespräch gut folgen und konzentriere mich auf die ruhigen und entspannten Körperhaltungen.

Kann es sein, dass die Offenheit der Patientin mit der Maske zusammenhängt?  Die Maske, die ihr Gesicht davor schützt, wahrgenommen und erkannt zu werden? Leider lässt sich diese Frage nicht beantworten, schließlich fehlt der Vergleich. Bestimmt empfiehlt es sich, die Masken öfter zum Einsatz kommen zu lassen. Um gültige Annahmen darüber ableiten zu können, welchen Einfluss sie auf das Erzählen und Verhalten der Patienten haben. Ich für meinen Teil kann mir sehr gut vorstellen, die metaphorische Maske fallen zu lassen, sollte ich einmal die wirkliche aufsetzen.

 
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Geschrieben von - Donnerstag, 03.05.2012 in Team D+J, TeilnehmerInnen, WS11/SS12

 

Nahtoderfahrung. Emotionslos.

Kardiologie. Herzklappe.
Eigentlich ist er hier wegen einer neuen Niere. Dialyse geht eben schon auf die Venen. Keine neue Niere, jetzt halt das Herz.
Die Nieren haben den Dienst eingestellt wegen der Lebertransplantation. Die Medikamente.
Probleme im Alltag? Die Frau esse eh dasselbe wie er. Wenig Süßes. Insulin spritzt er selbst.
Er sagt es sei nicht seine Schuld, dass er keine Enkel hat.
Die Leber? Überstrapaziert, peinlich.

Un-mögliche Fragen, Antworten verschlossen. Die Last legt sich auf den Raum.

Vater stirbt direkt nach dem Krieg.
Jüngstes von 4.
Im Krieg geboren.

Bedrückt sei er nicht. Man kenne ihn eben einfach nicht gut genug.

 
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Geschrieben von - Freitag, 27.04.2012 in Team M+C, TeilnehmerInnen, WS11/SS12

 

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Schuld und Stille

Nach unserem letzten Gespräch schien es, als ob uns alle eine schwere Last tief hinunter ziehen würde und Stille überwog. Unser Patient/ unsere Patientin hatte Schwere und Traurigkeit in uns verströmt. Ich kann mich kaum an einen Patienten/ eine Patientin erinnern, mit dem/ der wir ein Gespräch geführt haben, der/ die ausnahmslos in jedem von uns etwas ausgelöst hat. Gefühle der Traurigkeit, Wehmut, Betrübtheit und ganz einfach Schwere dominierten. Die Apathie des Patienten/ der Patientin schien sich auf uns zu übertragen. Der Patient/ die Patientin hatte scheinbar resigniert und wirkte stark von Schuldgefühlen belastet.

Ich stellte mir die Frage, wie sehr wir Menschen sowohl unseren Körper, als auch unseren Geist selbst verletzen und zerstören – sei es durch Alkohol, Drogen, Zigaretten, falsche Ernährung oder Bewegungsmangel, die Liste ist lang. Anscheinend schaffen wir es erst, unseren Lebensstil zu ändern, wenn unser „normales“ Leben zusammen bricht, wir uns im Krankenhaus wiederfinden, oder wenn es bereits zu spät ist und irreversible Schäden entstanden sind. Selbst dann steht noch nicht fest, dass wir es schaffen. Oft führen wir durch unser Verhalten nicht nur uns selbst erheblichen Schaden zu, sondern auch unserer Familie und uns geliebten Menschen. Dann zerfressen auch noch starke Schuldgefühle unseren Körper. Uns alle betreffen solch negative Verhaltensmuster und wir alle haben Laster – ist das mit ein Grund, dass solch Erkrankungen – wie zum Bespiel Alkoholismus – oft Tabuthemen sind? Wir sollten es doch besser wissen, tun es aber nicht.

Für den Gesprächsführer/ die Gesprächsführerin stellt sich die Frage, wie und in welchem Ausmaß man bei solch augenscheinlich unangenehmen Themen nachfragt und dadurch in Wunden bohrt. Wie viel muten wir unseren Gesprächspartnern/ Gesprächspartnerinnen in der Anamnesegruppe zu? Immerhin bieten sie freiwillig ihre Hilfe an, und viele sind sehr offen und teilen uns fremden Menschen viel mit. Klar muss im Krankenhausalltag, bei einer notwendigen medizinischen oder psychologischen Abklärung, um die Probleme bekämpfen zu können, genau nachgefragt werden. Auch in unserem Rahmen? Und wie sehr?

Weiters hat sich in unserer Gruppe auch die Frage gestellt, wie sehr man ein Stigma bestätigt, wenn man über unangenehme Themen – wie Alkoholismus – nicht spricht? Bestätigt man nicht dadurch erst recht dieses Tabu und dass über solch Themen nicht gesprochen wird?

 
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Geschrieben von - Freitag, 27.04.2012 in Team M+C, TeilnehmerInnen, WS11/SS12

 

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Onkologie

Wir sind ja jetzt doch schon seit Semesterbeginn auf der Onkologie und ich muss sagen, wir haben unglaublich viele, starke Mensche gesehen. Beeindruckend, wenn ihr mich fragt. Trotzdem zieht es mich jedes Mal aufs Neue runter. Mir geistern die Geschichten der PatientInnen noch die ganze Woche im Kopf herum.

Wie dem auch sei, in der letzten Einheit haben wir einen spannenden Versuch gestartet, ein Gruppengespärch. Wir saßen alle -inklusive Patient- im Kreis und stellten unsere Fragen. Im Nachhinein kann ich mir vorstellen, dass es für den Patienten relativen anstrengend gewesen sein muss 50 Minuten unsere Fragen zu beantworten – auch wenn er nicht den anschein machte.

Die erste Gesprächsführerin hatte auch einen spannende Plan. Sie führte zwei Gespräche mit einer Person, wobei das erste ein Abhaken eine Fragenliste darstellte und das zweite eher persönlicher und informeller war.Der Patient empfand das zweite als “besser”.

Was als nächstes kommt? Man darf gespannt sein!

 
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Geschrieben von - Freitag, 20.04.2012 in Team D+J, TeilnehmerInnen, WS11/SS12

 

Ohne Titel 2

einmal
oder zweimal
für immer?
oder nimmer
schlimmer
überhaupt
ja wieso?
ein schimmer

und wär es
nicht einfacher
den jammer
die fairness
wär alles
schon vorbei
und die Pein
allein

wir sind dabei
ja wer
hat gefragt
vor dem tag
an dem begann
und nun
ich nicht mehr kann

 
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Geschrieben von - Mittwoch, 18.04.2012 in Team S+F, TeilnehmerInnen, WS11/SS12

 

Ohne Titel

Anstrengung – Leichtigkeit – Gebundenheit – Freiheit – Bedrohung – Erlösung – Vertrauen – Angst – Hoffnung(slos) – Bescheidenheit – Unterordnung – Fragestellung – Behauptung – Bedenken – Sicherheit – Macht -Ergebenheit – Beachtung – Verachtung – Einheit – Gemeinsamkeit

 
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Geschrieben von - Mittwoch, 18.04.2012 in Team S+F, TeilnehmerInnen, WS11/SS12

 

Wenn ein Patient nichts in einem auslöst

Kann es passieren, dass ein Patient kein Gefühl in mir auslöst? Kann ich wirklich nichts empfinden bei dem, was mir mein Gegenüber erzählt? Ist das überhaupt möglich? Oder finde ich nur keine Worte für das, was ich empfinde? Ist es mir vielleicht nur nicht bewusst? Bin ich mir meines Gefühls vielleicht einfach nicht bewusst und denke, dass der Patient nichts in mir ausgelöst hat? Kann jemand nichts in mir auslösen?

 
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Geschrieben von - Mittwoch, 18.04.2012 in Team S+F, TeilnehmerInnen, WS11/SS12

 
 
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